Mubea Riemenspannsysteme

Weniger Reibung durch richtige Spannung

Riemenspannsysteme

Seit über 30 Jahren entwickeln und produzieren wir reibungsgedämpfte Riemenspanner für den Nebenaggregatetrieb von Verbrennungsmotoren.

 

Mubea Riemenspannsysteme können in Mild- und Full-Hybrid-Anwendungen sowie in konventionellen Riementrieben eingesetzt werden.

 

Mit neuen innovativen Konzepten gestalten wir gemeinsam mit unseren Kunden zukünftige Technologietrends und entwickeln so marktgerechte und zukunftsorientierte Lösungen.

Doppelarm-Spannsysteme : Die Lösung für innovative Hybrid-Anwendungen

Die Lebensdauer von Riemen sind in den letzten Jahren stark angestiegen – und das bei immer höheren Leistungen der Nebenaggregate.

Der Mubea Doppelarmspanner erfüllt die neuen Anforderungen an den Riementrieb und bietet grundlegende Vorteile:

  • Verminderte Riemenkräfte bei Motoren mit Riemen-Start-Stopp-Systemen
  • Reduzierung von CO2-Emmisionen (minus 0,5 % CO2)
  • Minimale Bauraumerfordernisse, insbesondere beim Einsatz von 48 Volt Generatoren

Konventionelle Riemenspannsysteme : Die Basis für moderne Riementriebe

Unsere automatischen Riemenspanner stellen konstante Riemenkraft bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen sicher.

Dadurch werden die Riemen- und Lagerlebensdauer erhöht. Zudem müssen zur Vermeidung von Geräuschen bei steigender Dynamik im Riementrieb die Riemenschwingungen gedämpft und der Schlupf an den Rollen minimiert werden.

 

Vorteile unserer konventionellen Riemenspanner:

  • Kompakte und einfachere Riementriebgestaltung

  • Erhöhte Zuverlässigkeit und Effektivität des Systems

  • Reduzierter Montageaufwand

  • Optimierter Wirkungsgrad des Nebenaggregatetriebs und damit geringerer Kraftstoffverbrauch

Die Geschichte des Riemenspannsystems : Für alle, die es genauer wissen wollen

Mubea Riemenspanner

Vor der Einführung des Keilrippenriemens wurden die Aggregate von der Kurbelwelle aus über einen einfachen Keilriemen angetrieben.

Dabei gehörten Keilriemenschäden zu den häufigsten Ausfallursachen bei Automobilen. Die erforderliche Riemenkraft wurde manuell über Schwenken des Generators um eine Aufhängungsachse eingestellt.  Allerdings konnte sich aufgrund ungenauer Montageanweisungen, der thermischen Dehnung des Motors und der Längung des Riemens über Laufzeit ein Abfall der Riemenspannung einstellen. Eine Folge war das Quietschen des Keilriemens, z. B. bei Regen oder tiefen Temperaturen. Die erforderliche Riemenkraft konnte nur durch das Nachspannen des Riemens über den Generator wiederhergestellt werden.

 

Im Laufe der Zeit wurden immer mehr Aggregate wie Wasserpumpe, Lenkhilfepumpe und Klimagenerator in den Nebenaggregatetrieb integriert. Bauraumbedingt werden diese Komponenten um den Motor angeordnet und bestimmen so die Riemenlänge. Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Riemen stark gestiegen – und das bei immer höheren Leistungen der Nebenaggregate.

 

Gelöst wurde diese Aufgabe durch die Entwicklung von Keilrippenriemen mit meist fünf bis sechs Rippen. Um in einem solchen Layout die notwendigen mechanischen Kräfte zum Antreiben der Aggregate sicher übertragen zu können, wurde die Einführung automatischer Spannsysteme erforderlich, bei denen eine oder mehrere Rollen in einem Schwenkmechanismus beweglich, gefedert und gedämpft angeordnet werden. Sie unterdrücken Riemenschwingungen und verhindern Schlupf und Geräusche. Zusätzlich sichern sie eine konstante Riemenkraft, unabhängig von Fertigungstoleranzen des Riemens und der Aggregate sowie alterungs-, temperatur- und lastabhängiger Riemendehnung.

Hier werden unsere Riemenspannsysteme entwickelt und produziert : Standorte